THEMENABEND ZU HARTZ IV UND MIETEN

THEMENABEND ZU HARTZ IV UND MIETEN

Jobcenter zahlen Hartz IV – Empfängern die Miete und die Heizkosten. Dies hört sich einfach an, ist es aber oft nicht. Denn gerade die Regeln zu den Kosten für die Wohnung sorgen immer wieder für Streit. Hier ein paar Schlagworte:

Mieterhöhung, Wohnungskündigung, Räumungsklage, Mietübernahme, Umzug, Sanktionen durch das Jobcenter, Hilfsangebote…

Diese und andere Themen sollen im Rahmen der Themenabende des Projektes „Mieter nachhaltig stärken“ in einer Informations- und Diskussionsrunde im Quartiersbüro behandelt und anschließend diskutiert werden. Für den Themenabend wurde Frau Petra Goebel, Rechtsanwältin und Mediatorin, gewonnen, einer Fachfrau auf diesem Gebiet.

Wann: Dienstag, den 19. Juli 2016 von 18 bis 20 Uhr
Wo: Quartiersbüro Reuterplatz, Hobrechtstr. 59, 12047 Berlin

Bitte um Anmeldung bei:
Projekt: „Mieter nachhaltig stärken“
Themenabend: Hartz IV und Mieten
info-reuter@quartiersmanagement.de

Flyer zur Veranstaltung

Einladung zur Eröffnung des SeniorInnenzentrums Reuterplatz

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,

sehr geehrte Damen und Herren,

im Namen des Moro e.V. laden wir sehr herzlich zur Eröffnung des neuen „Beratungs- und Begegnungszentrums“ für SeniorInnen im Reuterkiez ein. Die feierliche Eröffnung findet am Donnerstag, den 09.06.16 ganztägig zwischen 10 Uhr und 18 Uhr in der Reuterstr. 42 statt. Der offizielle Teil ist zwischen 13 Uhr und 15 Uhr.

Der Aufbau des „Beratungs- und Begegnungszentrums“ für Senioren wird gefördert über das QM Reuterplatz, Programm Soziale Stadt.

Im Anhang befindet sich das Plakat zum Eröffnungsfest.

Der Verein Moro e.V. und wir würden uns sehr freuen, Sie dort zu sehen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr QM-Team

 

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Mieterthemen im Reuter-Kiez

Als Projektleiter und Träger des vom Quartiersmanagement Reuterkiez geförderten Projektes „Mieter stärken“ möchte ich die im Rahmen des Projektes entstandene und nun aktuell vorliegende Broschüre: INFOS FÜR MIETER RUND UM DEN REUTERKIEZ
BERATUNG – INFORMATION – VERNETZUNG (www.reuter-quartier.de/Mieter-nachhaltig-staerken.2512.0.html) zum Anlass nehmen, um über Projekte, Initiativen und aktuelle Entwicklungen zum Thema im Reuterkiez zu informieren.

Das „Bündnis bezahlbare Mieten“ (www.mietenbuendnis.de) hat sich im August 2013 gegründet. Es ist ein Anwohner*innengremium mit dem Ziel den „horrenden Steigerungen“ der Mieten ein Handlungskonzept entgegen zu setzen. Dabei wird sich eng an den Bedürfnissen und persönlichen Erfahrungen der Mieter*innen in den Kiezen orientiert.
Das Bündnis bezahlbare Mieten hat im August 2014 eine Unterschriftensammlung für einen Einwohnerantrag zum Milieuschutz in Neukölln gestartet und damit den entscheidenden Impuls für die Ausweisung des Reuterkiezes als Milieuschutzgebiet gegeben.
Das Mietenbündnis trifft sich einmal im Monat dienstagabends im elele Nachbarschaftszentrum, plant dort Aktionen zu aktuellen Entwicklungen und unterstützt aber auch mit seiner Arbeit und seinem Know-How andere Kiezinitiativen.

Eine spannende Entwicklung ist mit der vor einem Jahr entstandenen „Selbstorganisierten Kiezversammlung zur Mietkrise in Nordneukölln – Kiezversammlung44“ (www.kiezversammlung44.de) zu beobachten. Eingeladen sind alle Nachbar*innen und Bewohner*innen aus Nordneukölln und den angrenzenden Kiezen, um nachbarschaftlich und solidarisch gegen willkürliche Mieterhöhungen, Umwandlung in Eigentum und Modernisierung – Luxussanierung zu kämpfen.
Die Kernfrage der Kiezversammlung44 ist: „Wie können wir uns gemeinsam gegen die Verdrängung aus unseren Kiezen wehren und zusammen Probleme und Konflikte, die aus dieser Situation in unserer Nachbarschaft entstehen, lösen?“ und das erklärte Ziel: „Gemeinsam Antworten suchen, schlagkräftige Aktionen planen, uns vernetzen und Zusammenhalt aufbauen.“
Aktuell wird ein Vernetzungstreffen mit anderen Hausgemeinschaften und Anwohner*innen-Initiativen geplant.
Die Kiezversammlung trifft sich jeden ersten Sonntag im Monat zum Plenum und zum arbeiten in den verschiedenen Arbeitsgruppen um 12 Uhr im Saal der Jugendfreizeiteinrichtung „Manege“ in der Rütlistraße.

Aufgrund direkter Betroffenheit haben sich im Reuterkiez in letzter Zeit darüber hinaus verschiedene Hausgemeinschaften und Anwohner*innen-Initiativen gebildet.

Die „Hausgemeinschaft Friedelstraße 54“ (http://friedelstrasse54.blogsport.eu) führt einen Kampf gegen die Pläne des neuen Eigentümers das Haus durch eine ungewollte und umstrittene energetische Sanierung (Wärmedämmung der Außenfassade) und andere Maßnahmen aufzuwerten und damit die Mieten erheblich steigern zu können. Mitglieder der Hausgemeinschaft waren die Initiatoren der ersten Kiezversammlung.

Die Akteure des „Kiezladen Friedel 54“ (https://friedel54.noblogs.org/) kämpfen gegen ihre Kündigung, Mieterhöhungen und Verdrängungen und für eine bessere Welt! Hierfür bieten sie regelmäßig Volxküche gegen Spende, Info- und Kulturveranstaltungen und eine kostenlose Mieter*innenberatung an.

Die Bewohner*innen des Hauses Lenauer Straße Ecke Hobrechtstraße haben sich zu der Hausgemeinschaft „LEBRECHT 23 62 E.V.“ (http://lebrecht2362ev.jimdo.com) zusammengeschlossen. Zweck des Vereins ist der Wohnraumerhalt und der Schutz vor Entmietung bestehender Mietverhältnisse, die Verhinderung von künstlichem Leerstand zum Zweck der Kapitalsteigerung, die Erhaltung einer vielschichtigen, sozialen Wohn- und Gewerbekultur der Wohnobjekte Lenaustr.23 und Hobrechtstr.62 in 12047 Berlin – Nord – Neukölln inmitten des schönen „Reuterkiez“.
Des Weiteren die aktive Förderung des Milieuschutz im Bereich Nord-Neukölln „Reuterkiez“, die Förderung von sinnvollen und wirtschaftlichen Maßnahmen zur Sanierung der genannten Wohnobjekte und Verhinderung von Luxussanierungen und eine mögliche Vorbereitung zum Erwerb (auch Teilerwerb) der genannten Objekte und deren Umwandlung in eine Genossenschaft.

Ganz aktuell organisiert sich gerade eine neue Hausgemeinschaft/Anwohner*innen-Initiative im Kiez: „UNSER BLOCK BLEIBT!
Fram I Nansen I Pannier I Pflüger – 4 Straßen im Reuterkiez I 17 Häuser I 1 Hof I 300 Nachbarn“
Hintergrund: im Herzen Kreuzköllns wird in Kürze ein ganzer Wohnkomplex zwangsversteigert. Insgesamt 14 Häuser in der Framstraße, Nansenstraße und Pannierstraße, die bisher einer Erbengemeinschaft gehörten, sollen einer Teilungsversteigerung mit ungewissem Ausgang anheim fallen.
Mehr Infos: https://unserblockbleibt.wordpress.com/

Das im April 2016 gegründete „ReuterForum“ (www.reuterforum.de) soll ein unabhängiges Forum sein für:
– alle im Reuterkiez vertretenen Generationen
– -eine breite Vertretung unterschiedlicher Bewohnergruppen und Akteure (Migrant*innen, Senior*innen, Gewerbe, Religionsgemeinschaften, Institutionen, Vereine, Initiativen und Projekte)
– die Themen Bildung, Wohnumfeld/Qualität des öffentlichen Raumes, Kunst & Kultur, Verkehr und Mieten/Wohnen/Gentrifizierung.

Der „ReuterForum Blog“ (https://reuterforumblog.wordpress.com/) bietet Informationen rund um das nachbarschaftliche Leben im Berliner Reuterkiez. Der Blog könnte zukünftig aktuelle Informationen, Termine und Veranstaltungen im Kiez sammeln und verfügbar machen.

Mieterberatung
Mieter*innen haben im Reuterkiez verschiedene kostenlose Möglichkeiten sich erstberaten zu lassen. Hier eine Auswahl:
Dienstags 18:15 bis 19:15 im elele-Nachbarschaftszentrum
(nur für Mitglieder der Berliner MieterGemeinschaft)
Dienstags 16:00 bis 18:00 im Quartiersbüro in der Hobrechtstraße
(für Mieter*innen, die im Quartiersgebiet wohnen)
Freitag 27.5. 13:30 bis 14:30 (u.a. Termine) im Kiezladen54

Kein direktes Mieterthema aber: bei Konflikten in der Nachbarschaft helfen die Gemeinwesenmediator*innen „lösen statt streiten“ (www.lösen-statt-streiten.de). Anliegen können in der Sprechstunde an jedem 2. und 4. Mittwoch im Quartiersbüro mit kompetenten Menschen aus dem Kiez besprochen werden.

Ein anderes Projekt ist die Vernetzung sozial verantwortlicher Gewerbetreibender im Reuterkiez: das „Gewerbenetz Reuterkiez“ (www.coopolis.de/projekt-gewerbenetz-reuterkiez). Ziel des Projekts ist es, durch Kooperationen mit sozialen Einrichtungen, das harmonische Miteinander von lokaler Ökonomie und Kleingewerbe, alteingesessener und neuer Anwohnerschaft sowie den Besucher*innen des Quartiers zu verbessern

Seit 2004 trifft sich bis heute monatlich die „AG Wohnumfeld“. (www.reuter-quartier.de/AG-Wohnumfeld.1206.0.html). Im Vordergrund der Arbeit der AG steht das Ziel, die Wohnqualität, das Sicherheitsempfinden und die Sauberkeit im Quartier zu erhöhen. Selbst initiierte Projekte betrafen den Erhalt und die Erneuerung von Grünanlagen (Straßenbäume oder Parkanlagen), bauliche Maßnahmen, wie der Bau und die Sanierung von Spielplätzen, behinderten- und seniorenfreundliche Bordsteinabsenkungen, die Installation von Fahrradständern, Verkehrsberuhigung, die Entschärfung von verkehrsunfallträchtigen Straßenecken, Maßnahmen zur Sauberkeit bspw. durch Hundekot-Tütenspender.

Aber nicht nur zur Miete wohnende Menschen fühlen sich für die sozial verträgliche Entwicklung des Kiezes verantwortlich. Im „Eigentümer-Netzwerk Reuterkiez“ (www.eigentuemer-netzwerk-reuterkiez.de) sind seit 2009 private Eigentümer*innen, die Immobilien im Reuterkiez bewirtschaften und zum Teil auch selbst bewohnen engagiert. Ziele des Netzwerktreffens sind der Erfahrungsaustausch & der Wissenstransfer mit Gleichgesinnten und Menschen, die Expertise zu Themen einer nachhaltigen Immobilienbewirtschaftung haben.

Zum Schluss noch ein Danke an die das elele Nachbarschaftszentrum, den Jugendclub Manege, das QM Reuterplatz, den Campus Rütli, das Sharehaus Refugio und das F54 Betreibenden für die Möglichkeit, Veranstaltungen zu Mieterthemen in ihren Räumen anbieten zu können.

Ansprechpartner: für das Projekt „Mieter stärken“ ist:
Wilhelm Eßer
klären & lösen, Agentur für Mediation und Kommunikation
www. klaeren-und-loesen.de
wilhelm.esser@klaeren-und-loesen.de